Bremsflüssigkeit regelmäßig kontrollieren 09/04/2012
Der regelmäßige Blick unter die Motorhaube, zur Kontrolle des Motoröls oder des Kühlwassers, gehört für die meisten Autofahrer zur eigenen Sicherheit dazu. Ein wichtiger Aspekt wird dabei jedoch oft außer Acht gelassen: Die Bremsflüssigkeit. Diese sollte zusätzlich in einem Abstand von sechs Wochen kontrolliert werden, denn durch einen zu geringen Stand an Bremsflüssigkeit kann massiv die eigene Sicherheit gefährdet sein. Sollte der Stand an Bremsflüssigkeit zwischen zwei Kontrollen rapide absinken, so kann dies ein Hinweis auf einen gefährlichen Defekt am Fahrzeug sein. Fehlende Bremsflüssigkeit kann unter anderem auf abgefahrene Bremsbeläge hindeuten. Bei dem Absinken der Flüssigkeit reicht das alleinige Nachfüllen der Flüssigkeit jedoch nicht aus. Sollte der Stand rapide absinken, dann ist es unbedingt ratsam so schnell wie möglich eine Werkstatt aufzusuchen. Auch die Servoflüssigkeit sollte im Rahmen der Kontrolle der Bremsflüssigkeit überprüft werden, denn sinkt diese unter die Minimum-Markierung, so kann die Lenkkraftunterstützung ausfallen. Bei der Kontrolle des Standes der Bremsflüssigkeit sollte zusätzlich die Farbe beachtet werden. Ist diese sehr dunkel oder schwarz, dann sollte die Flüssigkeit unbedingt ausgewechselt werden. Die optimale Farbe der Bremsflüssigkeit ist honig- oder bernsteinfarben. Die Bremsflüssigkeit sollte regelmäßig erneuert werden. Der TÜV empfiehlt dabei einen Zeitraum von circa zwei Jahren, da im Laufe der Jahre der Wassergehalt in der Flüssigkeit ansteigt. Autofahrer, die sich nicht sicher sind, wie alt die Bremsflüssigkeit tatsächlich ist, können sich an ihre Werkstatt oder eine Prüfgesellschaft wenden. Diese überprüfen anhand eines Siedetestes das Alter der Bremsflüssigkeit. 1 Comment Jedes Jahr im Winter bei Kälte streiken viele Autobatterien, was aber nicht unbedingt am Typ der Autobatterie liegt. Wer eine neue Autobatterie für sein Auto benötigt, findet die passenden Daten im Handbuch des Fahrzeuges oder direkt auf der Batterie, welche sich entweder im Motorraum oder im Kofferraum befindet. Die Kapazität einer Autobatterie wird in Ah angegeben. Es kann nicht schaden, wenn die neue Batterie statt zum Beispiel 55 Ah nun 65 Ah Leistung zur Verfügung hat, dann leistet sie auch ein wenig mehr. Wichtig ist nur die äußere Größe. Die Abmessungen müssen mit der alten Autobatterie identisch sein, da sonst der Platzbedarf nicht ausreicht. Sind nur Autobatterien von Markenherstellern gut? In der Regel nicht, denn die Autobatterien funktionieren immer nach dem gleichen Prinzip. Der wesentliche Unterschied ist im Inneren der Autobatterie zu finden. Alle Autobatterien besitzen ein eingebautes Gitter, welches nicht ewig hält und dementsprechend alterungsbedingt bricht. Eine andere Ursache für ein Fehlverhalten der Batterie ist, wenn das Verhältnis von Batteriesäure und Wasser nicht stimmt. Neue Batterien sind in der Regel schon aufgeladen oder gänzlich wartungsfrei versiegelt und nicht mit destilliertem Wasser nachfüllbar. Die älteren Batterien nennen sich Low Antimon Batterie und sind nur noch selten im Handel zu finden. Sie besitzen einen recht niedrigen Kaltstartstrom und müssen häufig mit Wasser nachgefüllt werden. Die meisten Autobatterien sind Kalzium Batterien, sie besitzen eine niedrige Selbstentladungsrate mit einem geringen Wasserverbrauch. Diese Batterien werden hauptsächlich im Motorraum mit hohen Temperaturen eingesetzt und besitzen die Fähigkeit viele Ladevorgänge zu überstehen. Für den gut gepflegten Zweitwagen ohne viele elektrische Abnehmer und häufigen Kurzstrecken kann eine billige- oder No-Name-Batterie ausreichen. Für Fahrzeuge der Mittel- oder Oberklasse mit vielen elektrischen Verbrauchern empfiehlt sich immer eine gute Batterie, da sich die billige Batterie zu schnell entleeren kann und dann beim Starten nur noch müde krächzt. Nach ungefähr 4 bis 5 Jahren sollte die Autobatterie ausgetauscht werden, sonst kommt es mitunter im Winter bei deutlichen Minusgraden zu einem bösem Erwachen. GVA garantiert E 10-Verträglichkeit 14/04/2011
Bei der ganzen Aufregung um E10 darf nicht außer Acht gelassen werden, dass auch Nachrüstteile in Autos mit dem neuen Treibstoff kompatibel sein müssen. Laut Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) kann man bedenkenlos Autoteile einbauen, due man auf dem freien Kfz-Teilemarkt bezogen hat. Nachrüstteile werden zwar nicht in derselben Produktionsstätte gefertigt wie die Erstausrüsterteile, aber sie sind dennoch qualitativ sehr hochwertig und genau so kompatible, was den Einbau und die Verträglichkeit mit E10 angeht. Egal, ob Motorenteile, Schläuche oder auch Benzinpumpen, wenn man sich diese Ersatzteile bei einem freien Kfz-Teilehändler besorgt, kann man davon ausgehen, dass sie die E10 Verträglichkeit des Fahrzeugs nicht negativ beeinträchtigen. Falls es doch Probleme mit den nachträglich eingebauten Teilen geben sollte, müssen der Teilehersteller oder der Importeur für den Schaden auskommen, wenn sie nicht ausreichend vor den Risiken gewarnt haben. Autoteile aus Japan unbedenklich 28/03/2011
Seit der schrecklichen Katastrophe in Japan hört man jeden Tag wieder Schreckensmeldungen aus Fernost. Da scheinen Dinge wie Autoteile, die nicht mehr geliefert werden können ziemlich banal, doch bei einigen deutschen Autoherstellern fürchtet man jetzt, dass die Ersatzteile knapp werden könnten und die Produktionen zurück gefahren oder sogar ganz eingestellt werden. Außerdem haben einige Verbraucher Angst davor, dass in der Werkstatt verstrahlte Autoteile eingebaut werden könnten, wenn sie ihren Wagen zur Reparatur dort hin geben. Die meisten Autobauer geben nur ungern bekannt, wo sie ihre Autoteile her bekommen, doch seit dem Erdbeben in Japan und den schlimmen Folgen diskutiert man in ganz Deutschland darüber, ob man nun die Produktion der Autos einstellen muss und ob die Autoteile aus Japan bedenkenlos eingebaut werden können. Bei den Verbraucherzentralen häufen sich die Anfragen, ob Autoteile oder Neuwagen, die aus Japan kommen, verstrahlt sein könnten und wie man sich als Verbraucher deswegen verhalten soll. In Deutschland könne Verbraucher unbesorgt sein, da erstens die Fabriken in den radioaktiv belasteten Gebieten in Japan keine Waren exportieren und zweitens der Zoll die Lieferungen aus Japan auf Radioaktivität untersucht. Außerdem sind die Neuwagen und die größeren Ersatzteile so lange mit Containerschiffen unterwegs, dass sie bereits vor dem Erdbeben produziert und verschifft wurden und somit keine radioaktiven Strahlen abbekommen haben können. Auch wegen der möglichen Knappheit der Ersatzteile muss sich der Verbraucher keine Gedanken machen, die Autohersteller in Europa sind nicht ansatzweise so abhängig von japanischen Zulieferern wie beispielsweise die Amerikaner. Außerdem suchen sie schon nach Alternativen und beziehen jedes Ersatzteil meistens von mehreren verschiedenen Herstellern. Die europäischen Teilehersteller haben ihre Produktion schon hochgefahren, so dass es nicht zu Engpässen kommt. Opel ist bisher der einzige deutsche Autobauer, der seine Bänder kurzzeitig anhalten musste, doch dies hat sich nur auf das Werk in Eisenach beschränkt und die Produktion war dadurch nicht beeinträchtigt. Verbraucher in Deutschland brauchen also keine Sorgen zu haben, dass die Katastrophe in Japan für sie beziehungsweise für ihre Autos irgendwelche negativen Folgen haben könnte. VW bringt den Bulli zurück 02/03/2011
Wer kennt ihn nicht, den VW Bulli? In den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts erlangte VWs Platzwunder Kultstatus und ist heute gerade bei Sammlern sehr begehrt. Dementsprechend teuer sind gut erhaltende Exemplare des Bullis auch. Der originale VW Bulli hat den offiziellen Namen T1 und wurde zwischen 1950 und 1967 gebaut. Besonders bekannt wurde der kleine Bus während der Hippie-Zeit, da er günstig war und vor allem viel Platz bot. Bei längeren Ausflügen konnte man die Sitze so umklappen, dass man eine große Liegefläche bekommen hat. Pünktlich zum Beginn des Autosalon in Genf (3. -13.3.2011) hat Volkswagen nun bekannt gegeben, dass eine Neuauflage des Bullis in Planung ist und eine erste Studie vorgestellt. Der Name 'neuer Bulli' ist vermutlich nur vorläufig, doch das Design sieht schon ziemlich endgültig aus. Der neue Bulli ist zwar kürzer, aber dafür breiter als sein Vorgänger und soll durch den großen Radstand besonders viel Platz im Innenraum bieten. Wie beim Kult-Vorbild kann man auch beim neuen Bulli die Sitze zu einer Liegefläche umklappen. Die Innenraumgestaltung ist schick und übersichtlich. Anstelle des Armaturenbretts mit seinen verchromten Bedienelementen, kommt in der Neuauflage ein herausnehmbares iPad zum Einsatz. Dank einer Internetverbindung und verschiedenen Apps kann man den Bulli bedienen und sich gleichzeitig auch unterhalten lassen. Fotos und weitere Informationen sind auf der offiziellen Seite von VW zu finden. Immer wieder hört man von Sportluftfiltern, doch kaum jemand weiß, wozu sie überhaupt gut sind und was sie bezwecken. Wir haben uns genau dieselben Fragen gestellt und möchten sie an dieser Stelle einmal beantworten. Die Aufgabe des Luftfilters ist es, zum Gehäuse hin vollständig abzudichten, damit keine ungefilterte Luft in den Motor gelangen kann. Bei Sportluftfiltern fällt meistens die Eigenschaft der Dämpfung für den Ansaugluftstrom weg. Dadurch werden die Ansauggeräusche um einiges deutlicher wahrnehmbar und auch die Geräusche der Motormechanik sind stärker ausgeprägt. Man unterscheidet zwischen offenen und geschlossenen Sportluftfiltern. Bei den offenen Sportluftfiltern wird das Geräusch des Motors nicht so stark isoliert, wie bei gewöhnlichen Luftfiltern. Das Filtermaterial ist direkt sichtbar im Motorraum. Außerdem wird mehr Ansaugluft durchgelassen, was dazu führen kann, dass der Motor einen höheren Verschleiß hat. Der offene Filter saugt vor allem im Sommer warme Luft an, was die Leistung des Motors erheblich verringert. Freunde der Sportluftfilter stehen vor allem auf den satteren Sound, wohingegen die Gegner gerade wegen der enormen Lautstärke davon abraten. Darüber, ob der Sportluftfilter wirklich mehr Leistung bringt, oder gar im Gegenteil zu Leistungsverlust führt, streiten sich die Parteien seit jeher. Die richtig guten, und leider auch teuren, Filter, sind gekapselt und besitzen eine Art Schnorchel, der nach vorne ragt, so dass der Filter den kühlen Fahrtwind ansaugen kann. Diese Art von Filter kostet aber auch schnell mal das Vierfache von einem offenen Sportluftfilter. Ob man sich einen Sportluftfilter in sein Auto einbaut oder nicht, sollte jeder Autobesitzer individuell nach Ansprüchen, Vorlieben und Geldbeutel entscheiden. Wichtig ist nur, dass der Filter ordnungsgemäß eingebaut wird und man ihn vom TÜV abnehmen lässt. Ohne TÜV-Genehmigung erlischt nämlich die Allgemeine Betriebserlaubnis und damit auch der Versicherungsschutz für das Auto. Der Kraftstofffilter 14/12/2010
Für einen zuverlässigen Betrieb des Motors und des Kraftstoffsystems, ist ein sauberer Kraftstoff unabdingbar. Deshalb ist das regelmäßige Austauschen des Kraftstofffilters so wichtig. Der Kraftstofffilter ist quasi die Hauptverteidigungslinie des Kraftstoffsystems gegen Schmutz, Schutt und kleine Rostpartikel, die von der Innenseite des Tanks abblättern. Ein Sieb am Ende des Kraftstoffaufnahmerohrs im Inneren des Tanks verhindert zwar, dass großen Schmutzpartikel und Rost vor dem Einleiten in die Kraftstoffleitung gelangen, aber dies reicht bei Weitem nicht aus.
Autokaufverträge - was ist zu beachten? 02/12/2010
Jeder darf jedem das Auto verkaufen, das sein Eigentum ist. Allerdings gibt es auch Gebrauchtwagenhändler, die Autos auf Provisionsbasis verkaufen. Diese Händler treten somit nur als Vermittler des Kaufvertrages auf und sorgen somit dafür, dass keine Mehrwertsteuer bezahlt werden muss. Denn private Verkäufe unterliegen nicht der Mehrwertsteuer. Der Gesetzgeber schreibt nicht vor, dass ein Auto nur mit einem schriftlichen Vertrag verkauft werden darf.
Keramik-Bremsscheiben 29/11/2010
Bremsscheiben aus Keramik sind bei vielen Autofahrern heute sehr populär, weil sie einige Vorteile gegenüber normalen Stahlbremsscheiben aufweisen. So sind Keramik-Bremsscheiben (exakt: Kohlenstofffaser-Keramik-Bremsscheiben) leise, langlebig, stauben kaum ein und sorgen für eine ordentliche Bremsleistung. Außerdem vertragen sie Hitze viel besser, bis zu 1600 Grad, und haben ein sehr gutes Ansprechverhalten. Bremsscheiben aus Keramik kamen erstmals in den frühen 90er Jahren auf. Einige Fahrzeughersteller begann mit der Ausrüstung ihrer Autos mit diesen Scheiben aufgrund von Kundenbeschwerden über Lärm, Staub und Verschleiß.
Das Antiblockiersystem (ABS) 22/11/2010
"ABS" ist die Abkürzung für "Antiblockiersystem". Fahrzeuge mit ABS verwenden Raddrehzahlsensoren und einen computergesteuerten Bremsdruckregler, um das Blockieren der Räder zu verhindern. Sobald der Computer bemerkt, dass ein Rad schneller bremst als die anderen, wird der Bremsdruck auf dieses Rad automatisch reduziert. An jedem Rad befindet sich ein Induktionsgeber zur Drehzahlmessung. Antiblockiersysteme gehören heutzutage in allen Autos zur normalen Serienausstattung. Gerade für die Sicherheit der Teilnehmer im Straßenverkehr ist das ABS wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Für Motorradfahrer, die ja durch keine Knautschzone geschützt werden, sind die richtigen Helme daher der wichtigste Schutz. die Eine Kontrollleuchte auf dem Armaturenbrett, warnt den Fahrer, wenn es ein Problem mit dem ABS gibt. Wenn man die Zündung einschaltet, dann sollte die ABS-Warnlampe für einige Sekunden aufleuchten. Das ist normal und dient nur einem Check der Glühbirne. Geht das Licht nicht aus oder leuchtet es während der Fahrt, dann signalisiert es ein potentielles Problem mit dem ABS-System. Das Licht wird auch für diagnostische Zwecke verwendet, um Fehlercodes aus dem ABS-Modul auszulesen. Leuchtet die Warnlampe vom ABS ist es an der Zeit der Werkstatt einen Besuch abzustatten. Noch mehr zum ABS. |
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