Bei der ganzen Aufregung um E10 darf nicht außer Acht gelassen werden, dass auch Nachrüstteile in Autos mit dem neuen Treibstoff kompatibel sein müssen. Laut Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) kann man bedenkenlos Autoteile einbauen, due man auf dem freien Kfz-Teilemarkt bezogen hat.

Nachrüstteile werden zwar nicht in derselben Produktionsstätte gefertigt wie die Erstausrüsterteile, aber sie sind dennoch qualitativ sehr hochwertig und genau so kompatible, was den Einbau und die Verträglichkeit mit E10 angeht.

Egal, ob Motorenteile, Schläuche oder auch Benzinpumpen, wenn man sich diese Ersatzteile bei einem freien Kfz-Teilehändler besorgt, kann man davon ausgehen, dass sie die E10 Verträglichkeit des Fahrzeugs nicht negativ beeinträchtigen.

Falls es doch Probleme mit den nachträglich eingebauten Teilen geben sollte, müssen der Teilehersteller oder der Importeur für den Schaden auskommen, wenn sie nicht ausreichend vor den Risiken gewarnt haben.

 
 
Seit der schrecklichen Katastrophe in Japan hört man jeden Tag wieder Schreckensmeldungen aus Fernost. Da scheinen Dinge wie Autoteile, die nicht mehr geliefert werden können ziemlich banal, doch bei einigen deutschen Autoherstellern fürchtet man jetzt, dass die Ersatzteile knapp werden könnten und die Produktionen zurück gefahren oder sogar ganz eingestellt werden. Außerdem haben einige Verbraucher Angst davor, dass in der Werkstatt verstrahlte Autoteile eingebaut werden könnten, wenn sie ihren Wagen zur Reparatur dort hin geben.

Die meisten Autobauer geben nur ungern bekannt, wo sie ihre Autoteile her bekommen, doch seit dem Erdbeben in Japan und den schlimmen Folgen diskutiert man in ganz Deutschland darüber, ob man nun die Produktion der Autos einstellen muss und ob die Autoteile aus Japan bedenkenlos eingebaut werden können.

Bei den Verbraucherzentralen häufen sich die Anfragen, ob Autoteile oder Neuwagen, die aus Japan kommen, verstrahlt sein könnten und wie man sich als Verbraucher deswegen verhalten soll. In Deutschland könne Verbraucher unbesorgt sein, da erstens die Fabriken in den radioaktiv belasteten Gebieten in Japan keine Waren exportieren und zweitens der Zoll die Lieferungen aus Japan auf Radioaktivität untersucht. Außerdem sind die Neuwagen und die größeren Ersatzteile so lange mit Containerschiffen unterwegs, dass sie bereits vor dem Erdbeben produziert und verschifft wurden und somit keine radioaktiven Strahlen abbekommen haben können.

Auch wegen der möglichen Knappheit der Ersatzteile muss sich der Verbraucher keine Gedanken machen, die Autohersteller in Europa sind nicht ansatzweise so abhängig von japanischen Zulieferern wie beispielsweise die Amerikaner. Außerdem suchen sie schon nach Alternativen und beziehen jedes Ersatzteil meistens von mehreren verschiedenen Herstellern. Die europäischen Teilehersteller haben ihre Produktion schon hochgefahren, so dass es nicht zu Engpässen kommt.

Opel ist bisher der einzige deutsche Autobauer, der seine Bänder kurzzeitig anhalten musste, doch dies hat sich nur auf das Werk in Eisenach beschränkt und die Produktion war dadurch nicht beeinträchtigt. Verbraucher in Deutschland brauchen also keine Sorgen zu haben, dass die Katastrophe in Japan für sie beziehungsweise für ihre Autos irgendwelche negativen Folgen haben könnte.

 
 
Immer wieder hört man von Sportluftfiltern, doch kaum jemand weiß, wozu sie überhaupt gut sind und was sie bezwecken. Wir haben uns genau dieselben Fragen gestellt und möchten sie an dieser Stelle einmal beantworten.

Die Aufgabe des Luftfilters ist es, zum Gehäuse hin vollständig abzudichten, damit keine ungefilterte Luft in den Motor gelangen kann. Bei Sportluftfiltern fällt meistens die Eigenschaft der Dämpfung für den Ansaugluftstrom weg. Dadurch werden die Ansauggeräusche um einiges deutlicher wahrnehmbar und auch die Geräusche der Motormechanik sind stärker ausgeprägt.

Man unterscheidet zwischen offenen und geschlossenen Sportluftfiltern. Bei den offenen Sportluftfiltern wird das Geräusch des Motors nicht so stark isoliert, wie bei gewöhnlichen Luftfiltern. Das Filtermaterial ist direkt sichtbar im Motorraum. Außerdem wird mehr Ansaugluft durchgelassen, was dazu führen kann, dass der Motor einen höheren Verschleiß hat. Der offene Filter saugt vor allem im Sommer warme Luft an, was die Leistung des Motors erheblich verringert.

Freunde der Sportluftfilter stehen vor allem auf den satteren Sound, wohingegen die Gegner gerade wegen der enormen Lautstärke davon abraten. Darüber, ob der Sportluftfilter wirklich mehr Leistung bringt, oder gar im Gegenteil zu Leistungsverlust führt, streiten sich die Parteien seit jeher.

Die richtig guten, und leider auch teuren, Filter, sind gekapselt und besitzen eine Art Schnorchel, der nach vorne ragt, so dass der Filter den kühlen Fahrtwind ansaugen kann. Diese Art von Filter kostet aber auch schnell mal das Vierfache von einem offenen Sportluftfilter.

Ob man sich einen Sportluftfilter in sein Auto einbaut oder nicht, sollte jeder Autobesitzer individuell nach Ansprüchen, Vorlieben und Geldbeutel entscheiden. Wichtig ist nur, dass der Filter ordnungsgemäß eingebaut wird und man ihn vom TÜV abnehmen lässt. Ohne TÜV-Genehmigung erlischt nämlich die Allgemeine Betriebserlaubnis und damit auch der Versicherungsschutz für das Auto.

 
 
Für einen zuverlässigen Betrieb des Motors und des Kraftstoffsystems, ist ein sauberer Kraftstoff unabdingbar. Deshalb ist das regelmäßige Austauschen des Kraftstofffilters so wichtig. Der Kraftstofffilter ist quasi die Hauptverteidigungslinie des Kraftstoffsystems gegen Schmutz, Schutt und kleine Rostpartikel, die von der Innenseite des Tanks abblättern. Ein Sieb am Ende des Kraftstoffaufnahmerohrs im Inneren des Tanks verhindert zwar, dass großen Schmutzpartikel und Rost vor dem Einleiten in die Kraftstoffleitung gelangen, aber dies reicht bei Weitem nicht aus.

 
 
Bremsscheiben aus Keramik sind bei vielen Autofahrern heute sehr populär, weil sie einige Vorteile gegenüber normalen Stahlbremsscheiben aufweisen. So sind Keramik-Bremsscheiben (exakt: Kohlenstofffaser-Keramik-Bremsscheiben) leise, langlebig, stauben kaum ein und sorgen für eine ordentliche Bremsleistung. Außerdem vertragen sie Hitze viel besser, bis zu 1600 Grad, und haben ein sehr gutes Ansprechverhalten. Bremsscheiben aus Keramik kamen erstmals in den frühen 90er Jahren auf. Einige Fahrzeughersteller begann mit der Ausrüstung ihrer Autos mit diesen Scheiben aufgrund von Kundenbeschwerden über Lärm, Staub und Verschleiß.
 
 
"ABS" ist die Abkürzung für "Antiblockiersystem". Fahrzeuge mit ABS verwenden Raddrehzahlsensoren und einen computergesteuerten Bremsdruckregler, um das Blockieren der Räder zu verhindern. Sobald der Computer bemerkt, dass ein Rad schneller bremst als die anderen, wird der Bremsdruck auf dieses Rad automatisch reduziert. An jedem Rad befindet sich ein Induktionsgeber zur Drehzahlmessung. Antiblockiersysteme gehören heutzutage in allen Autos zur normalen Serienausstattung. Gerade für die Sicherheit der Teilnehmer im Straßenverkehr ist das ABS wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Für Motorradfahrer, die ja durch keine Knautschzone geschützt werden, sind die richtigen Helme daher der wichtigste Schutz. die Eine Kontrollleuchte auf dem Armaturenbrett, warnt den Fahrer, wenn es ein Problem mit dem ABS gibt. Wenn man die Zündung einschaltet, dann sollte die ABS-Warnlampe für einige Sekunden aufleuchten. Das ist normal und dient nur einem Check der Glühbirne. Geht das Licht nicht aus oder leuchtet es während der Fahrt, dann signalisiert es ein potentielles Problem mit dem ABS-System. Das Licht wird auch für diagnostische Zwecke verwendet, um Fehlercodes aus dem ABS-Modul auszulesen. Leuchtet die Warnlampe vom ABS ist es an der Zeit der Werkstatt einen Besuch abzustatten. Noch mehr zum ABS.
 
 
Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, wie wichtig Scheinwerfer eigentlich sind.Scheinwerfer sind eine der Hauptgründe für nächtliche Unfälle.Oft sind sie verschmutzt oder falsch ausgerichtet.Es befinden sich eine Vielzahl von Autos auf den Straßen, deren Scheinwerfer verschmutzt sind, so dass der Fahrer nur eine reduzierte Sicht hat. Dies macht es einem selbst nicht nur schwierig gut zu sehen, sondern schränkt auch das Gesehenwerden enorm ein. So wird das Risiko eines Unfalls stark erhöht. Kurzum Autos oder Lastwagen mit dreckigen oder kaputten Scheinwerfern sind einfach gefährlich für alle am Straßenverkehr beteiligten.
 
 
Es sieht nicht nur schick aus, es ist auch effektiver in Punkto Sicherheit und effizienter als herkömmliches Abblendlicht. Die beiden zuletzt genannten Argumente waren für Verkehrsministerien und Automobilclubs ausschlaggebend um eine Ausstattungspflicht für alle PKW-Neuwagen mit Tagfahrlicht ab dem Februar 2011 und alle NKW-Neumodelle ab Mitte 2012 auszusprechen.
 
 
Der Kühlwasserschlauch gehört zu den Autoteilen, die man öfter mal wechseln muss, da sie schnell verschleißen. Hier eine kurze Anleitung, wie man den Kühlerschlauch selbst ganz einfach wechseln kann.Wenn man den Schlauch austauschen möchte, ist es ganz wichtig, dass der Motor komplett abgekühlt ist!
Man startet damit, dass man die Kühlflüssigkeit aus dem Kühler ablässt. Bevor man dies tut, sollte man natürlich einen Eimer bereitstellen, in den die Flüssigkeit reinlaufen kann.
Den Hahn am Kühler dann mit einer Zange öffnen.Sobald die Flüssigkeit abgelassen wurde, kann man den Hahn wieder zumachen und damit anfangen die alten Schläuche zu entfernen.
 
 
Ein modernes Auto verbraucht ziemlich viel elektrische Energie, fast alle Autoteile benötigen inzwischen Strom. Betrieb, Beleuchtung, Radio, Klimaanlage, das alles will versorgt werden. Das kann nicht allein durch die Batterie des Autos geschehen. 
Das passiert durch einen elektrischen Generator, der meist Lichtmaschine genannt wird. 
Dieser Name hat historische Gründe, der Generator wurde in den ersten Jahrzehnten nur für die Beleuchtung der Fahrzeuge verwendet. Erst nach und nach wurden anderen Autoteile mit eingebunden.