Bremsscheiben aus Keramik sind bei vielen Autofahrern heute sehr populär, weil sie einige Vorteile gegenüber normalen Stahlbremsscheiben aufweisen. So sind Keramik-Bremsscheiben (exakt: Kohlenstofffaser-Keramik-Bremsscheiben) leise, langlebig, stauben kaum ein und sorgen für eine ordentliche Bremsleistung. Außerdem vertragen sie Hitze viel besser, bis zu 1600 Grad, und haben ein sehr gutes Ansprechverhalten. Bremsscheiben aus Keramik kamen erstmals in den frühen 90er Jahren auf. Einige Fahrzeughersteller begann mit der Ausrüstung ihrer Autos mit diesen Scheiben aufgrund von Kundenbeschwerden über Lärm, Staub und Verschleiß.
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gebrauchte Stahlbremsscheibe
Der Nachteil von Keramik-Bremsscheiben liegt im Wesentlichen am sehr hohen Preis - einmal für die Scheiben an sich, dann nochmal für das Nachrüsten der anderen Fahrzeugkomponenten. Schließlich müssen diese an die Eigenschaften, wie beispielsweise das hohe Bremsvermögen, angepasst werden. Heute sind in der Regel meist PS-starke Sportwagen, wie Porsche Boxter S oder Ferrari Enzo mit solchen kompletten Bremssystemen mit Keramik-Scheiben ausgerüstet.

Foto:Harry Hautumm / pixelio.de
 


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