Autoteile aus Japan unbedenklich 28/03/2011
Seit der schrecklichen Katastrophe in Japan hört man jeden Tag wieder Schreckensmeldungen aus Fernost. Da scheinen Dinge wie Autoteile, die nicht mehr geliefert werden können ziemlich banal, doch bei einigen deutschen Autoherstellern fürchtet man jetzt, dass die Ersatzteile knapp werden könnten und die Produktionen zurück gefahren oder sogar ganz eingestellt werden. Außerdem haben einige Verbraucher Angst davor, dass in der Werkstatt verstrahlte Autoteile eingebaut werden könnten, wenn sie ihren Wagen zur Reparatur dort hin geben. Die meisten Autobauer geben nur ungern bekannt, wo sie ihre Autoteile her bekommen, doch seit dem Erdbeben in Japan und den schlimmen Folgen diskutiert man in ganz Deutschland darüber, ob man nun die Produktion der Autos einstellen muss und ob die Autoteile aus Japan bedenkenlos eingebaut werden können. Bei den Verbraucherzentralen häufen sich die Anfragen, ob Autoteile oder Neuwagen, die aus Japan kommen, verstrahlt sein könnten und wie man sich als Verbraucher deswegen verhalten soll. In Deutschland könne Verbraucher unbesorgt sein, da erstens die Fabriken in den radioaktiv belasteten Gebieten in Japan keine Waren exportieren und zweitens der Zoll die Lieferungen aus Japan auf Radioaktivität untersucht. Außerdem sind die Neuwagen und die größeren Ersatzteile so lange mit Containerschiffen unterwegs, dass sie bereits vor dem Erdbeben produziert und verschifft wurden und somit keine radioaktiven Strahlen abbekommen haben können. Auch wegen der möglichen Knappheit der Ersatzteile muss sich der Verbraucher keine Gedanken machen, die Autohersteller in Europa sind nicht ansatzweise so abhängig von japanischen Zulieferern wie beispielsweise die Amerikaner. Außerdem suchen sie schon nach Alternativen und beziehen jedes Ersatzteil meistens von mehreren verschiedenen Herstellern. Die europäischen Teilehersteller haben ihre Produktion schon hochgefahren, so dass es nicht zu Engpässen kommt. Opel ist bisher der einzige deutsche Autobauer, der seine Bänder kurzzeitig anhalten musste, doch dies hat sich nur auf das Werk in Eisenach beschränkt und die Produktion war dadurch nicht beeinträchtigt. Verbraucher in Deutschland brauchen also keine Sorgen zu haben, dass die Katastrophe in Japan für sie beziehungsweise für ihre Autos irgendwelche negativen Folgen haben könnte. CommentsLeave a Reply |
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